Kaltumformung

Front of Line

Entstapeln, fördern, zentrieren – diese drei Grundfunktionen muß jeder FoL erfüllen. Vielfach kommen noch reinigen und beölen dazu. Die Ausführung des FoL entscheidet letztendlich maßgeblich über die Geschwindigkeit und Verfügbarkeit der gesamten Pressenlinie. Strothmann bietet eine große Bandbreite an Platinenladern an. Vom kostengünstigen Basismodell bis zum hochflexiblen, vollautomatischen High-End-FoL: Strothmann stellt für praktisch alle Anforderungen den passenden FoL her.


Platinenwagen

Je nach Kundenwunsch kann Strothmann von einfachen Gestellen bis hin zu vollautomatischen Platinenwagen nahezu jede Lösung liefern. Im einfachsten Fall werden die Platinenstapel direkt oder mittels Paletten auf ein Gestell gesetzt und von dort aus abgestapelt. Komfortabler sind Platinenwagen, die aus der Entstapelstation herausfahren und die Beladung per Kran oder Gabelstapler erlauben. Auf dem Platinenwagen können auch Spreizvorrichtungen wie Magnete und Blasdüsen befestigt werden. Bei hohen Entstapelleistungen werden in den Platinenwagen Hubtische integriert, die die Oberkante des Platinenstapels immer auf derselben Höhe halten, um den Z-Hub des Feeders zu minimieren. Auf Wunsch kann der Platinenwagen durch angetriebene Rollengänge und Lichtsensoren die Platinenpaletten automatisch zentrieren.


Spreizstation

Je nach Kundenwunsch kommen manuelle oder automatische Systeme zum Einsatz. Im einfachsten Fall werden Magnete mit Klemmfuß manuell auf die Palette oder den Tisch gestellt. Alternativ bieten wir Pantographenarme mit festen oder vortaktbaren Magneten an. Automatische Spreizstationen bestehen aus servomotorisch verfahrenden Spreizbalken, an denen servomotorisch oder pneumatisch vortaktbare Magnetarme befestigt sind. Die Magnete sind optional um die Hochachse schwenk- und klemmbar, um sich optimal an die Platinenform anzupassen.

Nichtmagnetische Materialien, z.B. Edelstahl und Aluminium, werden mit Luftdüsen und ggf. durch Überbiegen der Platine im Tooling separiert. Auf Wunsch bieten wir auch eine mechanische Separiereinheit an.


Entstapelfeeder

Je nach gewünschter Entstapelleistung kommen 1 oder 2 Entstapelfeeder zum Einsatz. Durch Fahrwegbegrenzungen und Entstapelzellen mit unabhängigen Sicherheitskreisen wird sichergestellt, daß der Feeder in einer Zelle entstapelt, während in der anderen Zelle ein neuer Platinenstapel eingebracht werden kann. Dadurch wird unterbrechungsfrei entstapelt.


Transportbänder

Standardmäßig setzen wir Zahnriemenförderer ein, die bei schneller laufenden Platinenladern zusätzlich mit Permanetmagneten bestückt sind. Im Bereich der Zentrierstation sind die Permanentmagnete pneumatisch zurückziehbar. Alternativ setzen wir in diesem Bereich auch Elektromagnete ein. Wenn außerdem nicht magnetische Bleche gefördert werden sollen, erhalten die Bänder darüber hinaus eine Vakuumfunktion. Zusätzlich können die Bänder breitenverstellbar und teleskopierend ausgeführt werden. Eine Bandreinigung stellt sicher, dass empfindliche Bleche , z.B. für Außenhautteile, stets einwandfrei sind. Auf Wunsch kann zusätzlich eine Bandabsaugvorrichtung vorgesehen werden.


Reinigen und Beölen

Ob Waschmaschine, Bürste oder Beöler – wir integrieren alle üblichen Fabrikate in unsere Platinenlader. Zum Ausfahren nutzen wir unser bewährtes Rundschienensystem. Die entstehende(n) Lücke(n) schließen wir je nach Kundenwunsch durch Verschieben der Magnetbänder, durch Einschieben zusätzlicher Bänder, durch Klappbänder oder Teleskopbänder.


Zentrierstation

Je nach Kundenwunsch erfolgt die Zentrierung mechanisch oder optisch. Bei der mechanischen Zentrierung wird die Platine durch Zentrierfinger in die richtige Position geschoben. Bei der optischen Zentrierstation wird die Lage der Platine durch eine Kamera erkannt und entweder durch das Pressenbeladegerät (Link zum FP6neo) oder mittels Zentrierroboter korrigiert.


Toolingwechsel

Der Toolingwechsel des Entstapelfeeders erfolgt üblicherweise automatisch per Schublade oder per Toolingwechselwagen mit Drehvorrichtung. Sollten Zentrierroboter zum Einsatz kommen, erfolgt der Toolingwechsel im allgemeinen automatisch mittels Drehtür. Je nach Kundenwunsch setzen wir auch andere Lösungen um.


Condition Monitoring

Durch zusätzliche Hard- und Software, z.B. Sensoren und Auswerteeinheit an Führungswagen oder Meßleitungen in Energieketten, wird beginnender Verschleiß frühzeitig erkannt (prädiktive Wartung). Dadurch werden nur die wirklich notwendigen Bauteile gewechselt, und die Wartung kann in einen produktionsfreien Zeitraum gelegt werden. Auf diese Weise werden Kosten reduziert und die Maschinenverfügbarkeit erhöht. Zusätzlich können Energieverbräuche genau erfaßt und zugeordnet werden. Auch dadurch lassen sich Rückschlüsse auf den Maschinenzustand ziehen. Außerdem können die tatsächlichen Produktionskosten bis hinunter zum einzelnen Teil genauer ermittelt werden.

 

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